Anschlag auf CDU-Fahrzeuge: antidemokratisch und kriminell!

Der Anschlag auf ein Auto des CDU-Kreisverbandes und den Privat-PKW des Doberschützer Bürgermeisters Roland Märtz gestern Abend dokumentiert erneut einen Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzungskultur in unserem Land. Es gibt nichts, was in einem demokratischen Rechtsstaat derartige Übergriffe entschuldigt oder rechtfertigt. Was wir hier erleben, ist Feindseligkeit gegenüber politischem Ehrenamt und parlamentarischem Engagement.

 

Abgeordnete und Amtsträger, so wie zum Beispiel Bürgermeister Märtz, sind über ihre Büros regelmäßig schriftlich oder persönlich zu erreichen. Sie stehen grundsätzlich für Gespräche zur Verfügung. Wer nicht bereit ist, diesen Weg zu gehen, um Kritik – sachlich oder polemisch – offen vorzutragen, sondern stattdessen feige, anonym verübte Gewalt vorzieht, verweigert sich den grundlegenden Spielregeln der Demokratie und handelt kriminell. Ich hoffe, dass die Täter schnellstmöglich ermittelt werden.

 

Hintergrund:

 

Am Abend des 1. Februar wurde in Doberschütz auf ein Fahrzeug des CDU-Kreisverbandes sowie den Privat-PKW des Doberschützer Bürgermeisters Roland Märtz ein Anschlag mit Teer verübt und schwerer Sachschaden angerichtet. Derzeit ermittelt das Operative Abwehrzentrum. Ein Bekennerschreiben liegt bisher nicht vor, doch wird eine politische Motivation für die Tat durch die Ermittler

nicht ausgeschlossen.

 

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