Mittelstand braucht echte Entlastung!

Für die Entlastung des Mittelstands unterbreite ich konkrete Vorschläge in einem Zehn-Punkte-Plan. Kleine und mittlere Unternehmen leiden in Deutschland vor allem an Schwerfälligkeiten im System. Überbordende Dokumentationspflichten und ein hohes Maß an Bürokratie hemmen viele Betriebe und Einzelunternehmen und lassen diese hinter ihr Potenzial zurückfallen. Das können wir uns längst nicht mehr leisten.

 

Der neu gewählte Bundestag darf dringend nötige Veränderungen nicht weiter auf die lange Bank schieben. Aus meiner Sicht lassen sich die Maßnahmen dabei in zehn Punkten fassen. Wesentlichen Reformbedarf gibt es bei der Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen, die es ebenso abzuschaffen gilt wie die sogenannte kalte Progression (Mittelstandsbauch).

 

Ebenfalls ist es notwendig, die Rücklagenbildung für Unternehmen zu erleichtern sowie die Kostenbesteuerung bei der Gewerbesteuererhebung abzuschaffen.

 

Die Kostenentlastung durch Absenkung unnötiger Bürokratie stellt aber nur eine Seite der Medaille dar. Wenn wir die Zukunft des Mittelstands sichern wollen, müssen wir uns auch darüber unterhalten, wie Ausbildung in einschlägigen Berufen attraktiver wird. Wir müssen mehr junge Menschen wieder für duale Ausbildungen gewinnen.

 

Nach meiner Auffassung muss vor allem aber auch sichergestellt werden, dass Krisen nicht zu Stillstand führen. Konkret mit Blick auf den Abgasskandal meine ich, dass es nicht zu Fahrverboten für derzeit zugelassene Dieselfahrzeuge kommen darf. Für viele Handwerker ist der Diesel das einzige Fahrzeug und aus wirtschaftlichen Gründen auch nicht einfach Ersatz zu beschaffen. Vor Ort müssen wir alles tun, dass Arbeitsplätze nicht durch falsche Verbote verlorengehen und gerade Berufspendler in ländlichen Räumen wie Nordsachsen nicht abgehängt werden.

 

Meinen Mittelstandsplan finden Sie hier!