Heimat bewahren

Nordsachsen ist unsere Heimat.

Ich fühle mich wohl in Nordsachsen. Es ist ein schöner Landkreis, in dem es viel zu entdecken gibt. Im Sommer radele ich gern durch Dübener und Dahlener Heide, folge dem Mulderadweg oder erkunde neue Wege rund um Torgau. Ich spüre, dass die Menschen gern hier leben, sehe aber auch, dass es Regionen gibt, in denen nur sehr wenig junge Menschen zuhause sind. Damit unsere Heimat lebenswert bleibt, müssen wir alle etwas tun. Wir dürfen bei aller Schönheit des Landstrichs die Augen nicht vor den Problemen verschließen.

Gerade im ländlichen Raum fehlen in erster Linie Arbeitsplätze. Dabei gibt es viele, die gern auf dem Land leben und dort auch arbeiten würden, wären die Voraussetzungen dafür geschaffen. 

Für ein gutes Leben auf dem Land brauchen wir Schulen und Kitas in den Gemeinden, wir brauchen erreichbare Einkaufsorte und Angebote für Kultur, Freizeit und Sport. Diese will ich fördern, wo sie bestehen und gern helfen, wo ein Neustart notwendig ist.

Besonders liegt mir die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum am Herzen. Wir brauchen ausreichend Ärzte und Pfleger, damit sich unsere Senioren in ihren Heimatorten möglichst lange wohl fühlen. Ich will, dass der Beruf des Landarztes wieder attraktiv wird und Pflegedienste auf dem Land sollen besser bezahlt werden. 

Ist das gegeben, bleibt unser Landkreis auf Dauer attraktiv. Auch für Familien und junge Menschen und unsere Dörfer erwachen zu neuem Leben.


schnelles Internet für gross und klein

Die Versorgung mit schnellem Internet ist allen ein Bedürfnis, egal wie groß die eigene Gemeinde ist. Ich mache mich stark für eine Versorgung aller Ortsteile und Gewerbegebiete, damit Arbeitsplätze im ländlichen Raum gehalten werden können und neu entstehen. Außerdem ist schnelles Internet die Bedingung, um künftig auch von Zuhause aus arbeiten, ein Fernstudium am Bildschirm wahrnehmen  oder von der Tele-Medizin profitieren zu können. Dafür müssen bereits heute die Grundlagen mit einem möglichst breiten Netzausbau geschaffen werden.

Für Arbeitsplätze in Nordsachsen

In Nordsachsen leben? Gerne!

In Nordsachsen arbeiten? Unbedingt!

Wir brauchen wieder mehr Arbeitsplätze im ländlichen Raum, damit unsere Städte und Gemeinden nicht zu reinen "Schlafplätzen" werden. Mehr Arbeitsplätze im ländlichen Raum bedeuten auch weniger Pendler in die Ballungszentren. Das schont die Umwelt und die Nerven der Anwohner an den Bundesstraßen. Damit Unternehmen im ländlichen Raum Arbeitsplätze schaffen können, brauchen sie Unterstützung. Ich will mich dafür stark machen.

 

Für Ausbau des Nahverkehrs

Lebensader des ländlichen Raums ist die gute Anbindung durch Bus und Bahn. Für deren Ausbau setze ich mich ein.

Ich lebe selbst in einem kleinen Dorf ganz nah bei Delitzsch und kenne die Probleme der Bustaktung. Wer auf dem Land lebt, braucht eine vernünftige Anbindung per Bahn oder Bus sowie kurze, schnelle Straßenwege in die Stadt. 

Außerdem: Straßenbauprojekte in Nordsachsen und zugesagte Ortsumfahrungen im Landkreis dürfen keine Dauerbaustellen bleiben, weil das Geld knapp wird. Von Berlin aus will ich für die Fertigstellung kämpfen.


Für Europa

Nordsachsen ist keine Insel. Wir sind ein Teil von Sachsen, Deutschland, Europa und der Welt. Wir brauchen sie alle und vor allem brauchen wir Europa. Nicht nur wegen Reisefreiheit und Euro. Unsere Betriebe leben von freiem Handel mit unseren Nachbarn.

Unseren erarbeiteten Wohlstand können wir nur in einem freien, friedlichen und gemeinsamen Europa nicht nur bewahren, sondern auch vermehren. Deshalb trete ich ganz klar für ein starkes gemeinsames Europa ein.

Ein Europa, das sich jenen Dingen stärker zuwendet, die man nur gemeinsam besser organisieren kann: Wirtschafts- und Steuerpolitik, Sozialpolitik, Verteidigung und Außenpolitik.

 

Strom muss auch in Nordsachsen bezahlbar bleiben

Die Energiewende ist richtig, aber sie führt in Ostdeutschland und auch bei uns in Nordsachsen zu immer höheren Stromkosten trotz sinkender Energiepreise an den Strombörsen. Das ist so, weil die Netzentgelte für die Durchleitung des Ökostroms steigen. Diese Netzentgelte heißen EEG-Umlage, man findet sie auf jeder Stromrechnung. EEG steht für Erneuerbare-Energien-Gesetz. Diese EEG-Umlage wird jährlich von der Bundesnetzagentur festgelegt.

Dabei werden Betriebe, die besonders viel Strom verbrauchen und somit die Netze besonders belasten, häufig von der EEG-Umlage ganz oder teilweise befreit. Das ist nicht gerecht. Es sollte deutlich weniger Befreiungen von der EEG-Umlage geben.

Die Energiewende über eine Umlage zu finanzieren, ist aber auch der falsche Weg. Ich schlage deshalb anstelle der bisherigen Umlage eine EEG-Anleihe vor. So bezahlt jeweils die Generation, die von den niedrigen Strompreisen profitiert.

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